Visionen

Als AG Uni Wien ist es unser Selbstanspruch, die Studienbedingungen nachhaltig zu verbessern, bei studienbezogenen Fragestellungen unterstützend zu wirken und studentische Interessen stark und konstruktiv zu vertreten. Es ist unser erklärtes Ziel, die Studierenden wieder in den Mittelpunkt der ÖH zu rücken, ihnen größere Handlungsfreiheit und mehr Mitbestimmung zu verschaffen und aktuelle Herausforderungen anzusprechen und anzupacken. Wir stehen für eine verantwortungsvolle ÖH mit konkreten Zielen, die ehrliche und realisierbare Hochschulpolitik im Sinne der Studierenden betreibt.

Studium & Job – na und ob!

Studieren und Arbeiten bleibt auch heute noch ein Widerspruch. Dem entgegnen wir mit unserer Forderung, zu jedem Bachelorstudium an der Uni Wien zumindest einen berufsbegleitenden Masterstudiengang anzubieten. Dabei soll besonders auf arbeitende Studierende Rücksicht genommen werden, sodass die Vorlesungs- und Übungseinheiten abends oder am Wochenende stattfinden.

Ebenso muss es möglich sein, die praktischen Erfahrungen einer beruflichen Nebentätigkeit als Erweiterungscurricula (EC) anzurechnen. Praktische Erfahrung hat für uns denselben Stellenwert wie eine Vorlesungsprüfung oder Übung.

Dein Geld nur für Deine Interessen

Die Verwendung von ÖH-Geldern für gesellschaftspolitische Zwecke, wie Demonstrationen, lehnen wir strikt ab. Wir stehen auch weiterhin für Service im Studium und Streichung des allgemeinpolitischen Mandats aus den Satzungen der ÖH. Die ÖH ist die Vertretung der Studierenden gegenüber dem Rektorat, der Politik und anderen bildungspolitisch relevanten Stakeholdern. Deshalb verlangen wir die Einführung einer Beitragsordnung, in welcher strikt geregelt ist, für welche Zwecke ÖH-Gelder ausgegeben werden dürfen und für welche nicht. Konkret stehen wir dafür, ÖH-Gelder lediglich für Serviceleistungen im Studium und studienrelevante Vernetzungsevents für Studierende einzusetzen.

Digitalisierung im Hörsaal

Die Corona-Pandemie hat viele Herausforderungen und Verbesserungspotentiale an der Uni Wien aufgezeigt und klar gemacht, dass wir uns in vielen Bereichen bereits anpassen konnten, aber andererseits auch noch viel Nachholbedarf besteht. Auch die Universität kann sich nicht dem digitalen Wandel verschließen. Als Ort der Innovation muss sie sich speziell ihm gegenüber öffnen. Der entschlossene Ausbau von Streamingdiensten und E-Learningangeboten sowie die beständige Digitalisierung von Lehrmaterialien und Amtswegen könnten einen wichtigen Beitrag dazu leisten, das chronische Problem der überfüllten Hörsäle und vergriffenen Pflichtlektüre zu bekämpfen. Dies wäre also nicht nur der Studienqualität, sondern schlussendlich auch dem Studienfortschritt höchst förderlich.

Mehr Raum für Studierende

Vor allem in lernintensiven Phasen müssen ausreichend Lernplätze zur Verfügung gestellt werden. Dies kann nicht nur durch Schaffung von neuen Lernplätzen, sondern auch durch das Öffnen von nicht belegten Seminarräumen oder ähnlichen Räumen geschehen. Neben dem Besuch von Kursen und Seminaren müssen Studierende an der Uni Wien auch die Möglichkeit haben, Lernplätze in adäquater Kapazität und mit moderner Ausstattung, beispielsweise Steckdosen, zu nutzen. Auch Lerngruppen sollen am Hochschulstandort ihren Platz finden können. Darüber hinaus soll es an jedem Standort der Uni Wien in ÖH-Loungen als  Aufenthalts- bzw. Ruheräumen die Chance geben, sich auszutauschen und einen Ausgleich zum Lernalltag zu finden.

Eine weitere Maßnahme, die den Studierenden mehr Flexibilität bringen könnte, wäre die Erweiterung des Bibliotheksöffnungszeiten. Wir fordern eine 24-Stunden-Bibliothek sowie deren Öffnung am Wochenende. Dies ist besonders zu den lernintensiven Zeiten am Anfang und Ende des Semesters wichtig. Für viele Studierende ist die Bibliothek nicht nur ein Ort der reinen Informationsbeschaffung, sondern auch ein unerlässlicher ruhiger Lernplatz. Zusätzlich soll die dortige Infrastruktur, wie Spinde, Arbeitsplätze und Steckdosen ausgebaut werden.

dein Öffi-Ticket um 100€/Jahr

In Zeiten multipler Krisen – allen voran die Teuerung und die Klimakrise – setzen wir uns für Entlastung an der Uni Wien, durch die Einführung eines 100€ Wiener-Studierenden-Tickets, ein. Damit greifen wir Studierenden finanziell unter die Arme und fördern gleichzeitig die Benützung öffentlicher Verkehrsmittel als klimafitte Alternative zum motorisierten Individualverkehr.

Nice-Price-menü um nur 5€

Gerade in der Wiener Innenstadt finden sich die renommiertesten und traditionsreichsten, aber auch die preislichen Eliten der Restaurants und Lokalen. Mitten unter ihnen reihen sich auch die Mensen der Uni Wien ein. Studieren ist kein Privileg und das Mittagessen an der Uni Wien darf es auch nicht sein. Deshalb fordern wir an allen Mensa-Standorten der Uni Wien die Einführung eines Nice-Price-Menüs, ein Gericht samt Vorspeise um lediglich 5€, täglich für Studierende.

 

Wir setzen uns abseits unserer großen Forderungen für eine Vielzahl an Verbesserungen für Dich und Dein Studium am jeweiligen Standort ein. Also schreib uns einfach oder komm’ uns bei einer unserer Veranstaltungen besuchen und sprich uns an. Wir freuen uns auf Dich!